In keiner anderen Region werden Kultur, Handwerk und Geselligkeit so engagiert gelebt wie in den grünen Hügeln des Appenzellerlandes. Das ganze Jahr hinüber feiern oder gedenken die Appenzeller fröhlicher. aber auch trauriger Momente in der Geschichte ihrer Vorväter und Ururgrossmütter.
Jede Jahreszeit ein Erlebnis
Im Frühling und Frühsommer ziehen Sennen und Vieh in den Alpstein, begleitet von farbenfrohen Alpaufzügen und dem «Betruuf». «Stobede» und andere musikalische Feste finden im Sommer statt. Viehschauen im Herbst und «Chlausezüüg» in der Weihnachtszeit: Hier werden Traditionen und Brauchtum das ganze Jahr über gepflegt und gehegt. Diese Pflege ist für die Menschen hier keine Inszenierung für Gäste. sondern Ausdruck ihrer Heimatverbundenheit. Appenzell und Brauchtum bilden ein Gespann, dass Aussenstehende immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht.
Handwerk
wie Stickerei, Trachtenschmuck und weitere traditionelle Berufe gehören ebenso zum Bild wie die Appenzeller Volksmusik mit ihrer typischen Besetzung inklusive Hackbrett - wie die Appenzeller sagen: «Taaleschwinge ond Hackbrett lose» (Talerschwingen und einem Hackbrett zuhören).
Kulinarisch
reicht die Palette von Appenzeller Biber und «Landsgmeendschrempfli» bis «Südwöscht ond Chääsmageroone» – gern begleitet von Appenzeller Bier oder «Flauder».
Ausflüge
Die Ebenalp, der Hohe Kasten, der Kronberg oder auch der Säntis bietet sich als tollen Ausflug mit wunderbarer Aussicht an. Die Berggasthäuser verwöhnen mit regionalen Spezialitäten.