

80 Heil- und Küchenkräuter
Kein Wunder, dass sich die Pflanzen von ihrer besten Seite zeigen: Der fuchsiafarbene Johannisbeersalbei betört mit seinem Duft. Der gemeine Schnittlauch wächst ebenso üppig wie die koreanische Minze und der dunkelrote Shiso, ein japanisches Gewürzkraut, das Reisgerichten eine ganz besondere Note verleiht. Im tausend Quadratmeter grossen Garten gedeihen gegen 80 Heil-, Gewürz- und Küchenkräuter, darunter mindestens fünf Basilikumsorten. Zur Freude von Küchenchefin Käthi Fässler, die für ihre 16-Gault-Millau-Punkte-Küche 16 Kräuter auf die Wunschliste gesetzt hatte.
Freude am Thema Gesundheit
Der Garten ist ein Ort der Begegnung zwischen Gästen und Mitarbeitenden, zwischen Gästen und Einheimischen. Im Zentrum steht die Freude an den Heilpflanzen und damit verbunden die Freude am Thema Gesundheit. Wer nicht gut einschläft, darf künftig etwas Baldrian vom Strauch zupfen und sich damit einen Beruhigungstee aufgiessen. Zehn entspannende und zehn aktivierende Teepflanzen stehen zur Verfügung. Damaris Lienhard und ihre Appenzeller Gartenkolleginnen, die nach dem Lustprinzip im Kräutergarten tätig sind, wissen wie’s geht. Sie freuen sich auf den erdigen und im wahrsten Sinne bodenständigen Austausch mit ihren Gästen. Im Hof Weissbad wird demnächst auch ein Arzt praktizieren, der sich auf pflanzliche Anwendungen spezialisieren wird.