Sinneserlebnis Kräutergarten
Gartenarbeit mit Kräutern macht Freude.
Zu unseren Kräutern zählen weitaus mehr Pflanzen als die bekannten Küchefavoriten. Früher zog man sie, weil sie nützlich waren. Scharfschmeckenden Thymian und Salbei beispielsweise schätzte man wegen ihrer antiseptischen Eigenschaften und des würzigen Aromas. Gartenlieblinge wie Johanniskraut, Malve und Echinacea waren bewährte Heilmittel; das Haus duftete nach Rosen, Lavendel und Gartennelken.
 
Als Bodendecker sind Kräuter unübertroffen. Die Kamille bedeckt schnell brachliegende Flächen, der Waldmeister mit seinen winzigen weissen Blüten breitet sich unter Bäumen aus, wo Gras nur schwer Halt findet. Veilchen sind ebenfalls Schattenpflanzen. Wenn sie angenehme Bedingungen vorfinden, sind sie nicht zu bändigen und breiten sich gerne unter Bäumen oder sogar im Gras aus. Attraktive und wiederstandsfähige Pflanzen für sonnige Flecken sind die Schafgarbe mit ihre silbrigen Blättern und hellgelben Blüten oder kriechende Thymianarten.
 
Einjährige Pflanzen wie Basilikum, Boretsch, Koriander und Dill sowie einige mehrjährige wie Goldmelisse, Schnittlauch und Fenchel lassen sich leicht aus Samen ziehen. Langsamwachsende mehrjährige Pflanzen wie Thymian und Rosmarin besorgt man sich am besten bei einer Gärtnerei oder als Ableger von Freunden.
 
Im Mai hat sich der Kräutergarten bereits prächtig entwickelt und unser Gartenteam ist jetzt im Juni bereits tüchtig damit beschäftigt die jungen Blätter der Zitronenmelisse, Eisenkraut, Salbei, Pfefferminze und des griechischen Bergtees zu ernten. Auch Sie liebe Gäste sind dazu aufgefordert in den Garten zu kommen und ihre Lieblingskräuter frisch vom Beet zu ernten. Denn was gibt es besseres als den frischen Duft eines frisch am Morgen gepflückten anregenden Thymian oder Rosmarintees, oder vor dem ins Bett gehen einen beruhigenden Eisenkraut oder Melissentee zu geniessen.
 
Wichtige Arbeiten im Juni:
Im Juni müssen wir der Bodenlockerung besondere Aufmerksamkeit schenken.
Unkrautbekämpfung bzw. tägliches „pro aktives“ kratzen mit der Pendelhacke. Durch tägliches lockern des Bodens mit der Pendelhacke erzielen wir einen guten Luftaustausch und regen die Bodentätigkeit an. Dadurch kann Sauerstoff aufgenommen werden. Küchenkräuter bei denen die Blätter verwendet werden, laufend vor dem Blütenstadium ernten. Auf brachliegenden Beeten Bieneweide (Phacelia), einsäen. Die Bieneweide durchwurzelt den Boden und lockert diesen bis in tiefe Bodenschichten. Sie reichert den Boden mit organischem Material an und hält die Beetoberfläche feucht und locker.

Kräuter für Ihre Tee Zubereitung:
Morgentees: Thymian und Rosmarin. Anregend für den Stoffwechsel und die Atmungsorgane
 
Tagsüber: Pfefferminze, griechischer Bergtee. Kamille. Gut für die Verdauung und den Magen.
  
Abends: Eisenkraut , (Verveine), Lavendel und Zitronenmelisse. Beruhigend und schlaffördernd.
 
Ihr Gartenteam.