Insektenhotel

 

In Europa umfasst die Gruppe der Hautflügler etwa 1000 Arten. Allein die Bienen machen 560 Arten aus. In den letzten Jahren ging die Arten-Fülle auf alarmierende Weise zurück. Die Hauptursache liegt in der chemischen Belastung der Umwelt mit Pestiziden. Darüber hinaus besteht ein grosser Mangel an geeigneten Nistplätzen. Es gibt immer weniger nicht imprägnierte alte Zäune und morsche Scheunen. Auch Mauern mit mürbem Gestein, Altholzbestände und Sandgruben verschwinden. Mit der Insektennistwand schaffen wir Abhilfe. Sie wird von den Tieren sehr gerne angenommen und sollte deshalb in keinem Garten fehlen. Als Standort empfiehlt sich eine sonnige und windgeschützte Lage. Mauerbienen, Scherenbienen, Löcherbienen, Blattschneider- und Maskenbienen legen ebenso wie Töpferwespen, Blattlauswespen, Grabwespen, Lehm- und Goldwespen in den Höhlungen ihre Brutkammern an. Um die schlüpfenden Larven zu ernähren, tragen sie Nektar, Pollen oder tierische Nahrung als Proviant ein und wirken so mit bei der natürlichen Dezimierung von «Schädlingen».